Wikipedia:Hauptseite/Artikel des Tages

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Bei der Vorbereitung der Wochentage bitte darauf achten, dass die Vorlagen eine kontinuierliche Reihenfolge bilden. Nach einer Aktualisierung bitte die neuen Anfangs- und Enddaten eintragen.

Vorbereitete Wochentage: bis einschließlich Samstag, den 16.02.2013
(Aktuelles Datum: Samstag, der 28.03.2020)

Achtung: Bilder bitte wie auf der Vorschlagsseite beschrieben einbinden.

Artikel des Tages am Donnerstag


Leopold Kölbl (* 26. März 1895 in Wien; † 25. Dezember 1970 ebenda) war ein öster­reichi­scher Geo­loge. Der Sohn eines Gast­wirts stu­dierte ab 1913 Natur­wissen­schaf­ten an der Philo­sophi­schen Fakul­tät der Uni­versi­tät Wien. Nach Ende des Ersten Welt­kriegs promo­vierte er bei Franz Eduard Sueß. Im Jahr 1927 habili­tierte sich Kölbl und war ab 1. April 1929 außer­ordent­licher Profes­sor und Vor­stand des Geo­logi­schen Insti­tuts an der Hoch­schule für Boden­kultur. Ab 1932 Mit­glied der NSDAP, war er von 1935 bis 1938 Rektor der Uni­versi­tät München. Seine wissen­schaft­liche und politi­sche Karriere endete 1939 mit seiner Ver­haf­tung und späteren Ver­urtei­lung zu einer rund zwei­jähri­gen Frei­heits­strafe auf­grund zu dieser Zeit straf­barer homo­sexuel­ler Hand­lungen. Nach dem Zweiten Welt­krieg wurde er für seine NS-Tätig­keit wegen Hoch­verrats zu einer weite­ren Freiheits­strafe verur­teilt, die jedoch zur Bewäh­rung ausge­setzt wurde.  – Zum Artikel …

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Artikel des Tages am Freitag

Aufgeblasener Perlhuhn-Kugelfisch (Arothron meleagris)

Die Kugel­fisch­verwand­ten (Tetra­odonti­formes), auch Kugel­fisch­ähnliche oder mitt­ler­weile veral­tet Haft­kiefer (Plecto­gnathi) ge­nannt, sind eine Ord­nung der Knochen­fische mit über 430 bekann­ten Arten. Zu ihnen gehören die Drücker­fische, die Feilen­fische, die Koffer­fische, die Kugel­fische, die Igel­fische, die Mond­fische sowie vier weitere unbe­kanntere Fami­lien. Sie sind in Bezug auf ihre morpho­logi­schen Merk­male und ihre Lebens­weise eine der am meisten diver­sen Knochen­fisch­ordnun­gen und bewoh­nen ver­schie­denste Habi­tate. Mehr als die Hälfte aller Arten ist riff­gebun­den, es gibt jedoch auch Bewoh­ner von See­gras­wiesen und anderen tropi­schen Küsten­öko­systemen sowie pelagi­sche Formen (Mondfische) und Be­woh­ner der Tief­see unter den Kugel­fisch­verwand­ten. Der deutsche Name Haft­kiefer weist auf die ver­schmolze­nen Zwischen­kiefer­knochen und Kiefer­knochen sowie einige weitere Modi­fikatio­nen des Schädels hin, die allen Arten gemein sind und nur in dieser Ord­nung vorkommen.  – Zum Artikel …

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Artikel des Tages am Samstag

Die Milchstraße

Die Milchstraße, auch Galaxis, ist die Gala­xie, in der sich das Sonnen­system mit der Erde befin­det. Entspre­chend ihrer Form als flache Scheibe, die aus Milliar­den von Sternen be­steht, ist die Milch­straße von der Erde aus als band­förmige Aufhel­lung am Nacht­him­mel sicht­bar, die sich über 360° er­streckt. Ihrer Struk­tur nach zählt die Milch­straße zu den Balken­spiral­gala­xien. Die An­zahl der Sterne und die Gesamt­masse der Milch­straße können auf Basis von Berech­nungen und Beo­bachtun­gen nur ge­schätzt werden, woraus sich große Tole­ran­zen bei den Zahlen erge­ben. Das Milch­straßen­system besteht aus etwa 100 bis 300 Milliar­den Sternen und großen Mengen inter­stella­rer und Dunkler Materie. Das Milch­straßen­band ver­läuft unter anderem durch die Stern­bilder Schütze, Adler, Schwan, Kassio­peia, Perseus, Fuhr­mann, Zwillinge, Orion, Kiel des Schiffs, Zentaur, Kreuz des Südens und Skorpion.  – Zum Artikel …

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Artikel des Tages am Sonntag

Denkmal für die Opfer des Massakers

Das Massaker von Deutsch Schützen fand am 29. März 1945 in der Ort­schaft Deutsch Schützen im Burgen­land statt. Diesem End­phase­verbre­chen fielen min­des­tens 57 unga­risch-jüdi­sche Staats­bürger zum Opfer, die beim Bau des Süd­ost­walls als Zwangs­arbei­ter einge­setzt waren. Das Massa­ker fand auf Betrei­ben des zu­ständi­gen Ab­schnitts­verant­wort­lichen des Süd­ost­wall­baus statt. Ausge­führt wurde es von drei von der eige­nen Truppe ver­spreng­ten Solda­ten der Waffen-SS; Ange­hörige der Hitler­jugend führ­ten im Zuge dieses Verbre­chens Orga­nisa­tions- und Siche­rungs­auf­gaben durch. Die rund 400 über­leben­den Juden mussten nach Ab­bruch des Massa­kers nach Hart­berg mar­schie­ren, von wo aus sie die mehr­tägigen Todes­märsche zum KZ Maut­hausen mit­machen mussten. Während die drei SS-Männer und der Initia­tor sich durch Flucht ihrer Verant­wor­tung entzo­gen, wurden die meisten der betei­lig­ten Hitler­jungen 1946 in einem Pro­zess vor dem Volks­gericht Wien zu Ge­fängnis­strafen zwischen 15 und 36 Mona­ten verur­teilt. Heute erinnern am Tatort ein Grab­stein sowie eine Gedenk­tafel an der nahen Martins­kirche an das Massaker.  – Zum Artikel …

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