USS Callister

Episode der Serie Black Mirror
TitelUSS Callister
OriginaltitelUSS Callister
ProduktionslandVereinigtes Königreich
OriginalspracheEnglisch
Produktions-
unternehmen
House of Tomorrow
Länge76 Minuten
EinordnungStaffel 4, Episode 1
14. Episode insgesamt (Liste)
Erstveröffentlichung29. Dezember 2017 auf Netflix
Deutschsprachige
Erstveröffentlichung
29. Dezember 2017 auf Netflix
Stab
RegieToby Haynes
DrehbuchWilliam Bridges,
Charlie Brooker
ProduktionLouise Sutton
MusikDaniel Pemberton
KameraStephan Pehrsson
SchnittSelina Macarthur
Besetzung
Synchronisation

USS Callister ist die erste Folge der vierten Staffel und damit die 14. Episode der britischen Science-Fiction-Fernsehserie Black Mirror. Die Folge handelt von Robert Daly, einem Programmierer, der ein äußerst erfolgreiches VR-MMOG mitentwickelte, trotz seines Talents aber von seinen Kollegen gemieden und nicht sehr respektiert wird. Aus diesem Grund erschafft er digitale Klone von den anderen Mitarbeitern und fügt diese in einen Spiel-Mod ein, der seiner (Star Trek parodierenden) Lieblingsserie ähnelt. Dort quält er als Captain seine Crew. Während die anderen bereits abgestumpft sind und seine Launen mit vollkommener Gleichgültigkeit ertragen, ist der Klon von Nanette Cole, einer neuen Kollegin, fest dazu entschlossen, aus Dalys Simulation zu fliehen.

Aufgrund ihres serienuntypischen Humors, Anspielungen auf Star Trek, Leistungen der Schauspieler sowie ihrer Film-ähnlichen Atmosphäre wurde die Folge von Kritikern vielfach gelobt, obgleich einige Elemente der Handlung eher gemischt aufgenommen wurden. Zudem wurden bestimmte Wesenszüge des Protagonisten als eine Antwort auf Personen interpretiert, deren Verhalten zum Ausstrahlungszeitpunkt häufig in den Medien diskutiert wurde, unter anderem Internet-Trolle und Harvey Weinstein.

USS Callister erhielt im Jahr 2018 bei der Emmy-Verleihung vier Auszeichnungen bei insgesamt sieben Nominierungen.

Handlung

Captain Robert Daly und seine Crew befinden sich an Bord ihres Raumschiffs, der USS Callister, als sie von ihrem Erzfeind Valdack angegriffen werden. Ihnen gelingt es zwar, Valdacks Schiff zerstören, allerdings lässt ihn Daly fliehen, um ihn weiterhin jagen zu können. Die Crew feiert ihren Erfolg, wobei Daly von allen weiblichen Teammitgliedern geküsst wird.

Es stellt sich heraus, dass dies nicht etwa real, sondern nur eine Szene aus einem Videospiel ist. Robert Daly ist eigentlich Chief Technical Officer und Mitgründer des Spieleentwicklers Callister Inc. James Walton, ein weiterer Mitgründer, ist der CEO des Unternehmens. Das erfolgreichste Produkt der Firma ist Infinity, ein Massively Multiplayer Online Game im Virtual-Reality-Format, in dem die Spieler ein Raumschiff steuern können. Das Einloggen erfolgt durch ein kleines Gerät, das an der Schläfe angebracht wird. Viele von Dalys Kollegen ignorieren ihn, seine Leistungen werden kaum gewürdigt. Hierbei ist auffällig, dass die betreffenden Mitarbeiter den Crewmitgliedern aus der Anfangssequenz sehr ähnlich sehen und auch dieselben Namen haben. Als Nanette Cole, eine neue Entwicklerin, Daly gerade für seine Programmier-Fähigkeiten loben will, wird sie von Walton unterbrochen, der im Gegensatz zu Daly sehr bestimmt auftritt und ihr kurzerhand eine Führung durch das Unternehmen anbietet.

Daly geht nach der Arbeit nach Hause und öffnet sogleich einen Infinity-Mod, in diesem ist die Spielumgebung seiner Lieblings-Fernsehserie Space Fleet nachempfunden. Daly, der in dieser modifizierten Version den Captain darstellt, beschimpft die Crew ständig wegen Lappalien und stranguliert regelmäßig Walton, der sich hier im völligen Gegensatz zu seinem Doppelgänger in der Realität sehr unterwürfig verhält.

Shania Lowry, eine weitere Angestellte, rät Cole am darauffolgenden Tag, sich vor Daly in Acht zu nehmen. Dieser bekommt ihr Gespräch zufällig mit und nimmt sich in Coles Büro heimlich einen von ihr weggeworfenen Kaffeebecher, um an ihre DNA zu gelangen. Cole kommt einige Zeit später an Bord der USS Callister sichtlich verwirrt und beunruhigt zu sich. Lowry erklärt ihr, dass alle Anwesenden digitale Klone des Mitarbeiterstabs von Callister Inc sind. Cole versucht zunächst vergebens, von dem Schiff zu fliehen. Anschließend weigert sie sich, Dalys Befehlen zu folgen. Daraufhin entfernt er ihren Mund und ihre Nase, was sie am Atmen hindert und schließlich zur Fügung zwingt. Von Walton erfährt sie, dass die Klone weder Genitalien noch Ani besitzen und daher keinen Geschlechtsverkehr haben können. Sie sind auch nicht in der Lage zu schlafen, sie sterben zwar gelegentlich, werden danach aber in der Regel sofort durch Daly und seine DNA-Proben „wiederbelebt“, weswegen sie für alle Ewigkeit in der Simulation festsitzen.

Auf ihrer nächsten Mission gelingt es der Crew, Valdack gefangen zu nehmen, Captain Daly verletzt ihn zwar durch einen Schuss, lässt ihn aber am Leben, um ihn leiden zu lassen. Als Daly das Spiel kurz verlässt, schickt Cole per E-Mail eine Botschaft an ihr Pendant in der Realität. Die reale Cole versteht diese nicht und fragt Daly um Rat, der behauptet, es handle sich lediglich um eine Spam-Mail. Er loggt sich wieder in Infinity ein und unterzieht als Captain Daly allen Teammitgliedern einem Verhör. Cole gesteht schließlich ihr Vergehen, bevor Captain Daly sie bestraft, wird sie von Lowry verteidigt. Der Captain verschont Cole und verwandelt Lowry dafür in ein Arachnajax, ein spinnenartiges Tentakel-Ungeheuer, und lässt sie einsperren. Er loggt sich wenig später erneut aus, was Cole nutzt, um ihre Umgebung zu erkunden. Sie findet heraus, dass ein vermeintliches Wurmloch eigentlich ein Uplink für ein Infinity-Update ist. Sie kommt zu dem Schluss, dass die Crew zwar durch dieses Loch fliehen könnte, höchstwahrscheinlich aber von einer Firewall abgefangen und zerstört werden würde. Allerdings einigen sich fast alle Klone darauf, dass dies immer noch besser wäre, als Captain Dalys Tyrannei weiterhin zu ertragen. Cole fällt auf, dass Walton kaum zur Problemlösung beiträgt und eine Flucht für sinnlos hält. Als sie ihn darauf anspricht, gesteht er, dass Daly in der Realität DNA von seinem Sohn Tommy entwendet und einen Klon von ihm in das Spiel eingebaut hat. Diesen Klon hat Daly aus dem Schiff geworfen und somit durch Kompression getötet, um Walton für seinen Ungehorsam zu bestrafen. Cole verspricht Walton, in der Realität den Lutscher zu zerstören, auf dem sich Tommys DNA befindet, weswegen Walton den anderen Crewmitgliedern seine Unterstützung zusagt.

Daly betritt wieder das Spiel, woraufhin Cole ihn überredet, zu zweit auf den Planeten Skillane IV zu fliegen. Sie entkleidet sich dort bis auf ihre Unterwäsche und steigt in einen See, Captain Daly folgt ihr nach kurzem Zögern. Während er abgelenkt ist, teleportiert das restliche Team, das auf der Callister zurückgeblieben ist, Captain Dalys Omnicorder, mit dem er alles steuert, auf ihr Schiff. Mithilfe des Geräts greifen sie auf PhotoCloud, einen Foto-Sharing-Dienst, zurück. Sie entdecken dort freizügige Bilder der realen Cole. Mit diesen erpressen sie sie und zwingen sie, eine Pizza zu bestellen, diese zu Dalys Wohnung liefern zu lassen und sich in der Nähe zu verstecken. Als der Pizzabote an Dalys Tür klingelt, verlässt letzterer sein Arbeitszimmer, woraufhin Cole von den Klonen angewiesen wird, bei ihm einzubrechen und seine DNA-Proben zu stehlen, was ihr auch gelingt. Danach wird Coles Klon im Spiel wieder auf die Callister gebeamt, das Team bereitet sich auf die Flucht vor.

Nachdem Daly den Pizzaboten sehr grob abgewimmelt hat und sich wieder zu seinem Computer begibt, bemerkt er das Verschwinden seiner DNA-Proben und wird Zeuge der Flucht, die er nun unter allen Umständen verhindern will. Er verfolgt seine Crew mit dem Zweitschiff durch einen Asteroidengürtel, wodurch der Rückstoßantrieb der Callister schwer beschädigt wird. Walton meldet sich freiwillig und repariert den Antrieb, es kommt zu einer Konfrontation mit Captain Daly. Walton scheint sich zunächst für sein respektloses Verhalten gegenüber Daly in der Realität zu entschuldigen, beleidigt ihn dann aber, weil er den Klon seines Sohnes getötet hat. Walton wird zwar durch den funktionstüchtigen Antrieb verbrannt, die Crew schafft es dafür, durch das Wurmloch zu entkommen, Captain Daly bleibt zurück.

Die Crew, die kurzzeitig bewusstlos war, stellt erfreut fest, dass sie den Sprung durch das Loch überlebt hat und sich nun im unmodifizierten Infinity befindet, bei ihnen sind auch die wieder normal aussehende Lowry und Valdack. Die Firewall hat Dalys Mod registriert und löscht diesen langsam, der reale Daly kann sich aus seiner Version nicht ausloggen und verfällt in einen Hirntod-ähnlichen Zustand. Die Crew reist währenddessen nach einer Begegnung mit dem genervten Benutzer Gamer691 unter der Leitung von Cole durch die Spiel-Welt weiter.

Produktion

Entstehung

Charlie Brooker, der Serienerfinder, schrieb das Drehbuch der Folge zusammen mit William Bridges, die beiden hatten bereits die dritte Episode der dritten Staffel Shut Up and Dance (deutscher Titel Mach, was wir sagen) gemeinsam verfasst.[1] Laut Brooker kam ihm während der Dreharbeiten zu Playtest (deutscher Titel Erlebnishunger), der zweiten Episode der dritten Staffel, die Idee, eine „Black Mirror-Version eines Weltraumepos“ zu kreieren,[2] da bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Folge der Serie das Thema Weltall behandelt hatte.[3]

Ursprünglich sollte Daly auch in der Realität als unsympathisch dargestellt werden, dies wurde geändert, damit der Überraschungseffekt in der Szene, in der der virtuelle Robert Daly den Klon von James Walton würgt, vergrößert wird. Laut Brooker wird der reale Daly wahrscheinlich verhungern, da sich alle Mitarbeiter im Weihnachtsurlaub befinden und er ein „Do Not Disturb“-Schild an der Tür seines Arbeitszimmers angebracht hat, weswegen niemand nach ihm suchen wird.[4] Der Episodenregisseur Toby Haynes wollte zunächst die Einstellung des völlig handlungsunfähigen Robert Daly als Schlusssequenz verwenden und war skeptisch, als Charlie Brooker ihm vorschlug, die Episode mit der Szene zu beenden, in der die Crew im unmodifiziertem Infinity-Spiel unterwegs ist. Allerdings konnte er Haynes schließlich umstimmen und sagte ihm, dass nicht alle Folgen von Black Mirror ein unglückliches Ende haben müssten.[5]

In einem Interview verglich Charlie Brooker USS Callister mit San Junipero, der vierten Folge der dritten Staffel. Beide Episoden wären dazu gedacht gewesen, das Verständnis der Zuschauer von Black Mirror „auf den Kopf“ zu stellen und das Themenspektrum der Serie zu erweitern. Deshalb erhalte USS Callister auch humorvolle Momente, die man von der Serie vielleicht nicht erwarten würde.[1]

Im August 2018 gaben Charlie Brooker und Annabel Jones, ein Executive Producer der Serie, bekannt, dass eine eventuelle Fortsetzung einer Episode wahrscheinlich auf USS Callister basieren würde. Die Folge sei diesbezüglich ideal, da sich die Charaktere „in einem Universum voller Möglichkeiten“ befänden und es zudem „am Ende einige unbeantwortete Fragen“ gegeben hätte.[6]

Inspirationen

Brooker bediente sich beim Schreiben des Drehbuchs Elemente mehrerer Science-Fiction-Werke, unter anderem The Twilight Zone und Galaxy Quest.

Brooker ließ sich nach eigener Aussage beim Schreiben der Episode zunächst von It's a Good Life inspirieren, die er als „brillant und schaurig“ bezeichnete. It's a Good Life (deutscher Titel Die lächelnde Stadt) ist die achte Folge der dritten Staffel der US-amerikanischen Fernsehserie Twilight Zone, in der es um einen sechsjährigen Jungen namens Anthony geht. Er hat außergewöhnliche mentale Fähigkeiten, so ist er beispielsweise in der Lage, Gedanken zu lesen und die Umwelt nach Belieben zu beeinflussen. Diese Fähigkeiten benutzt er hauptsächlich, um die anderen Stadtbewohner dazu zu bringen, sich nach seinem Willen zu verhalten.[7] Eine weitere Inspirationsquelle Brookers stellte Playtime Fontayne, eine Figur aus der britischen Comicreihe Viz dar, die sich an Erwachsene richtet und in Brookers Jugend sehr populär war. Playtime Fontayne ist ein mittelalter Bankangestellter auf dem geistigen Niveau eines Grundschulkindes, der andere Erwachsene regelmäßig dazu zwingt, bei kindischen Spielen mitzumachen.[4] Zudem sagte Brooker in einen Interview im Oktober 2016, dass ihm beim Spielen von No Man’s Sky die Idee kam, eine Episode zu verfassen, in der „ein Universum per prozeduraler Synthese erschaffen“ wird.[8] Laut Brooker basiert die Hauptfigur Robert Daly sowohl auf Kim Jong-un, da „jeder lächelt und applaudiert, wann immer er einen Wortwitz macht, weil sich alle vor ihm fürchten“ als auch auf „Personen, die sehr unglücklich sind und deswegen ins Internet gehen, um dort Dampf abzulassen“.[4]

Da William Bridges ein großer Fan von Star Trek ist, schlug er vor, mehrere aus der Serie bekannte Konzepte in die Folge mit einzubauen. Zudem bediente man sich einiger Elemente der Star Trek-Parodie Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall, in der es um gewöhnliche Bürger geht, die plötzlich Teil einer Science-Fiction-Umgebung werden, aus der sie vorerst nicht entkommen können.[9]

Brooker sagte in einem Interview mit dem The Hollywood Reporter, dass die Dreharbeiten von der Amtseinführung Donald Trumps beeinflusst wurden, die zeitgleich stattfand. Die Beteiligten hätten deswegen Donald Trump im Kopf gehabt, weshalb wohl auch das Thema Belästigung am Arbeitsplatz mit in die Handlung geflossen sei.[6]

Besetzung

Laut Toby Haynes war Jesse Plemons die erste und einzige Wahl für die Rolle des Robert Daly, deshalb wurden die anderen Rollen wurden mit Schauspielern besetzt, die nach Ansicht der Produzenten gut zu Plemons passen würden.[10] Cristin Milioti, die Nanette Cole verkörpert, sagte ihr Mitwirken an der Folge zu, obwohl sie nur einige Seiten des Skripts gelesen hatte. Ihr gefiele an Nanette, dass sie gegen Daly ankämpfe, der ein „kleinkarierter, frauenfeindlicher Tyrann“ sei.[5] Jimmi Simpson, der Walton darstellt, litt während dem Hauptteil der Dreharbeiten unter einer schweren Grippe und verlor krankheitsbedingt an Gewicht, allerdings sei dies laut Simpson sogar von Vorteil gewesen, da durch sein angeschlagenes Äußeres in der Infinity-Welt der starke Kontrast zwischen dem realen und virtuellen Walton hervorgehoben worden wäre.[11] Plemons' Verlobte Kirsten Dunst ist in einer Szene am Anfang kurz im Hintergrund zu sehen,[12] zudem hat Aaron Paul am Ende der Episode einen Cameo-Auftritt als gereizter Spieler. Für die reine Sprechrolle verwendete er auf Vorschlag von Brooker die Stimme seiner Figur Jesse Pinkman aus Breaking Bad.[13]

Dreharbeiten

Die Dreharbeiten starteten im Januar 2017 und dauerten insgesamt 20 Tage.[10] Die meisten Szenen wurden in Großbritannien gedreht, Schauplatz der interplanetaren Sequenzen waren die Kanarischen Inseln.[14]

Haynes ist wie Brooker und Bridges ebenfalls ein Star Trek-Fan, weswegen er Anspielungen auf die Serie in USS Callister einbaute, die nicht im Drehbuch vorhanden waren. So ließ er beispielsweise Michaela Cole eine rote Uniform tragen, da ihre Figur Lowry als erste stirbt, was auf die sogenannten Redshirts anspielt. Zudem lassen sich Anspielungen auf Star Wars in der Episode finden, unter anderem gibt Captain Daly in einer Szene den Befehl Take that thing to the bridge, was ein direktes Zitat aus Krieg der Sterne darstellt.[10]

Die optische Gestaltung des Sets richtete sich nach Science-Fiction-Serien wie Star Trek oder Kampfstern Galactica. Um die zeitliche Entwicklung der Star-Trek-Fernsehserien beziehungsweise -Filme widerzuspiegeln, wurden die Szenen im Raumschiff zuerst wie die alten Produktionen auch in einem 4:3-, dann Breitbildformat und schließlich in einem umgestalteten Szenenbild gedreht, das dem von J. J. Abrams gedrehtem Film ähnelt.[15] Zudem wurde in den entsprechenden Szenen ein Dutch Angle verwendet, der in Serien der 1960er und somit auch Raumschiff Enterprise verwendet wurde. Um die Zuschauer besser verstehen zu lassen, welche Sequenzen sich virtuell und welche sich in der Realität abspielen, ließ Haynes die Spielszenen mit einer fest stehenden Kamera drehen, die in der Realität mit einer Wackelkamera.[10]

Ursprünglich sollten die Planeten, auf denen die Crew reist, einem Dschungel sowie einer Höhle, ähnlich der Indiana-Jones-Filme, nachempfunden sein. Allerdings sei das Budget laut Stephan Pehrsson, dem Kameramann der Episode, hierfür nicht ausreichend gewesen, stattdessen hätten die Drehbuchautoren den Handlungsort der betreffenden Stellen in eine Vulkan-artige Gegend umgeschrieben. Beide Szenen wurden auf Lanzarote gedreht, die erste in einer Krater-ähnlichen Umgebung, auf die roter Sand aus einem nahegelegenen Steinbruch gestreut wurde. Die zweite wurde an einem See gedreht, an dessen Ufer sich schwarzer Sand befand, was laut Pehrsson „originell und fremd“ aussah.[16] Die Spezialeffekte der Folge wurden von Framestore kreiert.[17]

Musik

Daniel Pemberton, der Komponist der Folge, ließ sich während seiner Arbeit von Kompositionen Jerry Goldsmiths inspirieren und verglich den Soundtrack der Episode mit „Filmmusiken von zwei Produktionen, die langsam aufeinanderprallen“.[18] Die Musik der Folge erinnere laut Pemberton an Star Trek und enthalte „weitere moderne und synthetische“ Aspekte. Sie wurde von einem 70-köpfigen Orchester aus Prag aufgenommen.[19]

Anspielungen

USS Callister beinhaltet zwei Anspielungen auf vorherige Black Mirror-Folgen: Das Gerät, mit dem das Einloggen in Infinity erfolgt, trägt den Schriftzug TCKR. Dies ist ein Technologiekonzern im Serienuniversum, der auch schon in San Junipero vorkam.[15] Zudem sind die zwei Planeten Skillane IV und Rannoch, auf die die Crew reist, nach dem Verbrecherpaar Victoria Skillane und Iain Rannoch benannt, Figuren aus der zweiten Episode der zweiten Staffel White Bear (deutscher Titel Böse Neue Welt).[20]

Auf USS Callister selbst wird in Black Museum angespielt, der sechsten Folge der vierten Staffel. Im besagtem Museum sind Dalys DNA-Scanner, mit dem er die Klone für sein Spiel erschafft, sowie der Lolli, den Waltons Sohn Tommy in einer Szene lutscht, zu sehen.[21]

Rezeption

Kritikerstimmen

Positiv

Auf Rotten Tomatoes erhielt die Folge einen Wert von 94 Prozent basierend auf 35 Kritiker-Bewertungen, von denen 33 positiv und zwei negativ ausfielen. Die durchschnittliche Punktevergabe liegt bei 9,28 von zehn Punkten (Stand: 2. April 2019).[22] Über 34.000 Nutzerbewertungen der Internet Movie Database ergaben eine durchschnittliche Bewertung von 8,3 aus 10 Punkten. Die Episode hat dadurch die dritthöchste Bewertung innerhalb der vierten Staffel (Stand: 2. April 2019).

Plemons wurde für seine Darstellung der Hauptfigur Robert Daly vielfach gelobt.

USS Callister erfuhr mehrheitlich eine positive Resonanz, unter anderem wurde sie von Tristram Fane Saunders, einem Redakteur des Telegraph, mit vier von fünf Sternen bewertet. Saunders behauptete, das Folgenthema männlicher Machtmissbrauch sei „vorausahnend und aktuell“. Er äußerte sich dafür negativ über die große Anzahl der Anspielungen, durch die die Zuschauer regelrecht „erschlagen“ würden. Saunders war zudem der Meinung, dass die Schlusssequenz zwar „für Black Mirror uncharakteristisch“ sei, die Handlung sei aber „die Art von Geschichte, die öfters erzählt werden sollte“. Saunders lobte Jesse Plemons als „perfekte Besetzung“ für Robert Daly, er hob dabei besonders sein Spiel von Dalys zwei Persönlichkeiten (Realität und Infinity) hervor.[23]

Alec Bojalad von der Webseite Den of Geek vertrat eine ähnliche Meinung und schrieb, dass das Timing der Episode „genau richtig“ wäre, er bewertete die Folge mit fünf von fünf Sternen. Er lobte zwar Jimmi Simpson als James Walton, für ihn sei allerdings Cristin Milioti als Nanette Cole die „wahre Offenbarung“. Zudem äußerte sich Bojalad positiv zu der Optik der Episode, vor allem die Pastell-Kolorierung sei „hell und wunderschön“.[24]

Laut Jacob Stolworthy, einem Redakteur der The Independent, mache die Handlung im Raumschiff beim Zusehen „viel Spaß“. Er äußerte sich positiv über die Leistung der Schauspieler, vor allem Jimmi Simpson und Michaela Coel, letztere „steche besonders heraus“. Er urteilte, dass die Länge der Folge aufgrund der umfassenden Science-Fiction-Umgebung gerechtfertigt sei, und bezeichnete USS Callister als die bislang „Film-ähnlichste“ Episode von Black Mirror.[25]

Auch Milioti und ihre Figur Nanette Cole wurden von Kritikern mehrheitlich positiv bewertet.

Die Anspielungen auf Raumschiff Enterprise wurden unter anderem von Nick Statt der Webseite The Verge gelobt, der die Episode als „unverfrorene Liebeserklärung“ an die Science-Fiction-Serie bezeichnete und sich zudem positiv über weitere Anspielungen, unter anderem auf No Man’s Sky, äußerte. Statt äußerte sich zudem positiv über den Humor und die Science-Fiction-Umgebung der Folge, laut ihm sei die Episode „zum Schreien komisch“, der Genrewechsel „erfrischend anders“. Er schloss seine Kritik mit den Worten, dass USS Callister „als erste Folge von Black Mirror ins Kino gehöre“, da sie „visuell atemberaubend“ sei.[26]

Darren Franich, ein Redakteur bei Entertainment Weekly, beschrieb die Folge als „verständnisvolle Parodie“ und „liebevolle Überspitzung“ auf Star Trek. Jesse Plemons' Darstellung von Robert Daly fand bei Franich ebenfalls Anklang, ähnlich wie Saunders lobte er dabei besonders, wie Plemons Dalys verschiedene Persönlichkeiten darstellte. Zudem schrieb Franich, dass die Kameraführung „den selben Effekt“ wie die von Raumschiff Enterprise einfange. Der einzige Kritikpunkt für Franich war die Szene, in der die Crew der Callister ihre Flucht vorbereitet: Das „schnelle Tempo“ der betreffenden Sequenz lasse die Erpressung der realen Nanette Cole „witzlos“ wirken und sei daher ein „zu einfacher Gag“.[27]

Sassan Niasseri lobte in der deutschen Ausgabe des Rolling Stone Jesse Plemons' Darstellung von Robert Daly, den er als „schmierigen Captain“ und „Zapp-Brannigan-Verschnitt“ bezeichnete. Zudem äußerte er sich positiv über den Humor und die Anspielungen der Episode (jedoch seien die Seitenhiebe auf Twitter und ICloud etwas gezwungen), laut ihm sei USS Callister „ein spektakulärer Staffel-Auftakt“ und die „vielleicht lustigste“ Black-Mirror-Folge. Durch die Spannung des Höhepunkts fielen vereinzelte Logiklöcher, unter anderem die nicht näher beschriebene Klon-Technologie, kaum ins Gewicht.[28]

Axel Schmitt, ein Redakteur der Webseite Serienjunkies.de, bewertete USS Callister mit vier von fünf Sternen. Laut ihm sei die Episode nur stellenweise eine „liebevolle Hommage an Raumschiff Enterprise“ und größtenteils ein „knallharter Psychothriller“. Die Flucht der Crew sei clever geschrieben und spannend inszeniert, das Ende für die Serie überraschend heiter. Ihm gefiel ebenfalls Plemons in der Hauptrolle, mit ihm habe Charlie Brooker den „Posterboy des sadistischen Nerds“ gefunden. Brooker sei es deshalb gelungen, ein für die Serie ungewöhnliches Experiment durchzuführen und zur Abwechslung einen eher lockereren Stoff umzusetzen.[29]

Noel Ransome behauptete im deutschen Ableger von Vice, dass die Folge den Zuschauern im Gedächtnis erhalten bliebe, da sie „runter wie frisch repliziertes Öl“ gehe. Die moralischen Kernfragen, die mit Virtual Reality einhergingen, würden „augenzwinkernd klischeereich“ in den Fokus gestellt. Zudem imitiere Jesse Plemons „unfassbar akkurat“ Captain Kirk. Daher sei USS Callister ein perfekter Einstieg in die restliche Staffel.[30]

Gemischt

Von Zack Handlen des The A.V. Club erhielt USS Callister ein A-. Er lobte zwar die Leistungen der Darsteller, die Optik der Folge sowie das Thema der Handlung, allerdings ist er der Ansicht, dass das Ende „unvermittelt und hastig“ wirkt, zudem würde die Episode an Spannung verlieren, da es sie „ein bisschen zu viel Wert darauf legt, den Zuschauern zu gefallen“, des Weiteren bezeichnete er die in der Folge dargestellte Klon-Technologie als „Magie, die man entweder akzeptiert oder ablehnt“.[31] Adam Dileo, ein Redakteur bei IGN, kritisierte die Episode, da sie im Gegensatz zu anderen Folgen von Black Mirror „weder besonders tiefgründig noch aufschlussreich“ sei, dafür äußerte er sich positiv über die „umwerfenden“ Spezialeffekte und mutmaßte, die Episode hätte wahrscheinlich den höchsten Produktionswert aller bisherigen Folgen.[14]

Jacob Oller der Webseite Paste behauptete, die „durcheinander gemischten Metaphern“ würden positive Aspekte der Handlung „überdröhnen“. Zudem fielen die Anspielungen „plump“ aus und „überschatteten“ daher die Botschaft der Folge. Des Weiteren kritisierte Oller die nach seiner Ansicht nach vorhandenen „Logiklöcher“ sowie „ausufernde Science-Fiction-Regeln und anderen Unsinn“, unter anderem das Klonen per DNA-Proben. Dafür lobte er die komischen Momente, die „viel besser als die eigentliche Handlung“ seien.[32]

Todd VanDerWerff der Webseite Vox kritisierte, dass in der Folge nicht genau erklärt wird, wie das Klonen funktioniert. Zudem behauptete er, dass die Szene, in der Waltons Sohn vorkommt, die Folge nur „unnötig in die Länge“ ziehe. Dafür lobte er den Fluchtplan er Crew, den er mit einem „guten Film über einen Gefängnisausbruch“ verglich, und schrieb des Weiteren, dass Plemons „eine großartige Parodie auf William Shatner mit einem langsam aufkeimendem Hassgefühl“ vermische. Jedoch beklagte er, dass viele der Nebenfiguren lediglich „skizzenhaft“ präsentiert würden.[33]

Adam Starkey von der britischen Boulevardzeitung Metro behauptete, dass das weitreichende Folgen-Universum ein Beweis dafür ist, dass sich Black Mirror noch weiterentwickeln kann. Ihm missfielen dafür die Handlungssprünge am Anfang der Episode, die „etwas unbeholfen“, seien, zudem ziehe sich die Folge „gelegentlich etwas hin“. Allerdings äußerte er sich positiv über Jimmi Simpson Darstellung von James Walton, den er als „emotionalen Mittelpunkt“ der Episode bezeichnete, sowie über das Ende, das er als „wunderbar trostlos“ beschrieb.[34]

Interpretationen

Literarische Inspiration

Ryan Britt, ein Redakteur der Webseite Inverse, behauptete, dass USS Callister eine Persiflage auf die 1967 erschienene Kurzgeschichte Ich muss schreien und habe keinen Mund (Originaltitel I Have No Mouth, and I Must Scream) des US-amerikanischen Schriftstellers Harlan Ellison sei. In der Kurzgeschichte foltert eine Art „Supercomputer“ fünf Personen in einer virtuellen Umgebung. Diese Personen können weder aus der Simulation fliehen noch sterben, zudem werden die Methoden des Computers im Verlauf der Handlung immer brutaler, beispielsweise wird am Ende der Geschichte eine Figur in eine gallertartige Masse verwandelt. Dies stelle laut Britt eine Parallele zu Dalys Führungsstil dar. Außerdem entferrnt Daly gelegentlich die Münder der Crewmitglieder, die seinen Befehlen nicht folgen, was ebenfalls ein Indiz dafür sei, dass nicht Star Trek, sondern Ich muss schreien und habe keinen Mund die wahre Haupt-Inspirationsquelle für die Drehbuchautoren gewesen wäre.[35]

Metaphern für Trolling

Laut Dana Schwartz, einer Redakteurin der Entertainment Weekly, umgeht die Folge einen üblichen Tropus in (US-amerikanischen) Werken der Popkultur: Eigentlich ist Daly ein typischer underdog character, also eine Figur, die nicht wie ein typischer heldenhafter Protagonist auftritt, sondern ein Außenseiter ist. Die Geschichte müsste demzufolge traditionell eigentlich davon handeln, wie sich Daly den Respekt seiner Kollegen verdient und aus Waltons Schatten springt.[11] Zudem trifft er auf die attraktivere und jüngere Cole, die im Gegensatz zu den meisten anderen Charakteren seine Intelligenz würdigt, was häufig in Hollywood-Filmen vorkäme, wie es Saunders beschreibt. Deshalb wäre der Zuschauer zunächst auf Dalys Seite.[23] Allerdings werden entgegen der mutmaßlichen Erwartungen Daly und Cole kein Paar. Vielmehr klont Daly seine Kollegen einschließlich Cole. In seinem Spiel-Mod kommandiert er seine Crew herrisch herum, verhängt drakonische Strafen und kümmert sich nicht um die Gefühle der Mitglieder, weshalb er den Antagonisten darstellt. Deswegen sieht Ryan Lambie der Webseite Den of Geek in der Figur Robert Daly Parallelen zu Internet-Trollen, denen ihr Handeln Spaß mache und die es ebenfalls nicht kümmern würde, was für Konsequenzen ihr Verhalten haben könnte.[36] Bojalad vergleicht Daly in seiner Kritik mit „weißen Männern, die andere im Internet demütigen, da sie im wahren Leben nicht respektiert werden und daher wütend sind“,[24] laut Charles Bramesco von der New York sei Daly wie „ein Nerd, der gemobbt wurde und selbst zum Mobber wird.“[37]

Metaphern für Sexismus

Britt behauptete, dass USS Callister Sexismus in Raumschiff Enterprise selbst sowie in Fankreisen der Serie kritisiere.[35] Jared Whitley ging noch weiter und schrieb auf der Star Trek-Fanseite Trek Movie, dass die Episode eine „grausame und misandristische“ Parodie auf männliche Science-Fiction-Fans sei.[38] Charlie Brooker stellte gegenüber der Website Den of Geek klar, dass die Episode keineswegs Star Trek attackiere, eine Serie, „die ihrer Zeit weit voraus“ gewesen sei.[2]

Schwartz behauptet, bestimmte Verhaltensweisen von Daly würden der sogenannten Toxic masculinity entsprechen. Viele Geeks sähen sich zwar wie Daly als Opfer sogenannter Jocks, ein Thema, das in Filmen der 1980er und 1990er Jahren, beispielsweise Die Rache der Eierköpfe, oft behandelt wurde. Allerdings seien Geeks wie Daly auch heutzutage keine underdogs mehr. Vielmehr würden sie im Silicon Valley „Sex-Partys“ feiern und Firmen aufbauen, in denen ein „für Frauen toxisches Klima“ herrsche. Sie gehörten einer Generation von Männern an, die als Jungen mit dem Gedanken aufwuchsen, Opfer zu sein und daher als Erwachsene das Ausmaß ihres negativen Verhaltens nicht begreifen würden. Daher seien real existierende Personen, die Daly ähneln, der „giftige Motor“ der misogynen Gamer sowie die „stinkende Petrischale“ der Alt-Right-Bewegung.[11]

Bramesco beschreibt, dass Daly zwar seine weiblichen Crewmitglieder nicht vergewaltigt, allerdings ein Verhalten an den Tag legt, das in der Rape Culture nicht ungewöhnlich wäre: Anspruchsmentalität, eine „verzerrte“ Vorstellung von Macht sowie Missfallen über jeglichen Ungehorsam, alles Eigenschaften von Daly, seien das „psychologische Fundament“ dieser Kultur.[37] Saunders bezeichnet die Episode als „scharfen Angriff auf ein männerdominiertes Genre“ und zieht Parallelen zwischen dem sexistischen Captain Daly, der die Frauen auf dem Schiff ohne deren Einwilligung küsst, und Harvey Weinstein.[23] Sara Moniuszko, eine Redakteurin der USA Today, kommt zu einem ähnlichen Schluss, da Daly wie Weinstein seine hauptsächlich weiblichen Unterlegenen bedrohe, wenn sie sich ihm nicht fügten.[39]

Rolle von Walton

Jess Joho schreibt in der Mashable, dass Walton wahrscheinlich der „wahre Held“ der Folge sei, da er sich freiwillig meldet und den beschädigten Antrieb der Callister repariert, damit die Crew ihre Flucht fortsetzen kann, wobei er aufgrund seinen schweren Verbrennungen vermutlich sein Leben ließe, da er sich nicht unter der restlichen Crew im unmodifizierten Spiel befindet.[40] Dieser Ansicht widerspricht Jimmi Simpson, der die Figur darstellt, da Waltons Egoismus und Rücksichtslosigkeit gegenüber Daly diesen erst dazu gebracht hätten, sich an Walton und seinen Kollegen zu rächen. Laut Simpson repariere Walton den Antrieb nicht aus Selbstlosigkeit, sondern um vor den anderen „gut dazustehen“. Zudem ist Simpson der Meinung, dass Waltons Verletzungen nicht tödlich waren und er im Gegensatz zum restlichen Mod nicht gelöscht und deswegen für immer unter großen Schmerzen leiden und in einer Art „wachtshrgefangenesein Held“ wird.[41]

Auszeichnungen

Im Jahr 2018 wurde USS Callister bei den Emmy Awards in den Kategorien Beste Miniserie oder Fernsehfilm, Bestes Drehbuch einer Miniserie oder eines Fernsehfilms, Bester Schnitt einer Miniserie oder eines Fernsehfilms sowie Bester Tonschnitt einer Miniserie oder eines Fernsehfilms (für Kenny Clark, Michael Maroussas, Dario Swarde, Ricky Butt und Oliver Ferris) ausgezeichnet. Zudem wurde die Folge in den Kategorien Beste Kamera einer Miniserie oder eines Fernsehfilms, Beste Musik einer Miniserie oder eines Fernsehfilms sowie Bester Hauptdarsteller in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm (für Jesse Plemons) nominiert.[42]

Im selben Jahr erhielten Kenny Clark und Michael Maroussas einen Golden Reel Award in der Kategorie Bester Dialog-Tonschnitt einer Fernsehepisode, Clark war zudem in der Sparte Bester Effekt-Tonschnitt einer Fernsehepisode nominiert.[43] Jesse Plemons wurde für einen Saturn Award in der Kategorie Bester Gastdarsteller in einer Fernsehserie nominiert,[44] Jimmi Simpson erhielt eine BAFTA-Nominierung in der Sparte Bester Nebendarsteller.[45] Cristin Milioti erhielt eine Nominierung in der Kategorie Bester Angsthase bei den MTV Movie Awards,[46] die Folge selbst wurde zudem für einen Hugo Award in der Sparte Beste dramatische Präsentation (Kurzform) nominiert.[47]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Thomas Ling: Black Mirror season 4 episode guide: Charlie Brooker reveals new plot and episode details. In: Radio Times. 7. Dezember 2017, abgerufen am 5. April 2019 (englisch).
  2. a b Louisa Mellor: Black Mirror season 4: USS Callister "more homage than attack". In: Den of Geek. 29. Dezember 2017, abgerufen am 5. April 2019 (englisch).
  3. Stewart Clarke: Charlie Brooker Talks ‘Black Mirror’ Season 4, Heading to Space, and Outflanking Reality. In: Variety. 6. Dezember 2017, abgerufen am 5. April 2019 (englisch).
  4. a b c Morgan Jeffery: Charlie Brooker breaks down Black Mirror's space saga 'USS Callister' and reveals Daly's final fate. In: Digital Spy. 29. Dezember 2017, abgerufen am 5. April 2019 (englisch).
  5. a b Danielle Turchiano: Cristin Milioti Breaks Down ‘Black Mirror’s’ Stand Against a ‘Misogynist Bully’ in ‘USS Callister’. In: Variety. 29. Dezember 2017, abgerufen am 5. April 2019 (englisch).
  6. a b Lauren Huff: 'Black Mirror' Showrunners Reveal Surprising Link Between 'Toy Story' and "USS Callister". In: The Hollywood Reporter. 3. August 2018, abgerufen am 5. April 2019 (englisch).
  7. James Hibberd: Black Mirror: Here's the secret inspiration for 'USS Callister'. In: Entertainment Weekly. 29. Dezember 2017, abgerufen am 5. April 2019 (englisch).
  8. James Temperton: Charlie Brooker on where Black Mirror will take us next. In: Wired. 11. Oktober 2016, abgerufen am 12. April 2019 (englisch).
  9. Charlie Brooker, Annabel Jones, Jason Arnopp: Inside Black Mirror. 1. Auflage. Crown Publishing Group, New York, ISBN 978-1-984823-48-9, USS Callister (englisch, Originaltitel: Inside Black Mirror. 2018.).
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